Raumwelten - Lichtkongress

Kongress zu räumlicher Kommunikation, 14.-16.11.2018 in Ludwigsburg

Raumwelten 2018 macht mit dem Motto "Wie Kommunikation im Raum zu einem ganzheitlichen Erlebnis wird" die Möglichkeiten und das Zusammenspiel von Sound, Licht, Material, Geruch, Bewegtbild und immersiven Medien sichtbar. Die Plattform für Szenografie, Architektur und Medien bietet an drei Kongresstagen ein umfangreiches Programm zu Kommunikation im Raum. Zumtobel nimmt mit Keynote-Speakern teil.

Bereits zum siebten Mal lädt der Kongress "Raumwelten" in Ludwigsburg zur interdisziplinären Diskussion zwischen Szenografie, Architektur und Medien ein. © Raumwelten

LichtBereits zum siebten Mal lädt der Kongress "Raumwelten" in Ludwigsburg zur interdisziplinären Diskussion zwischen Szenografie, Architektur und Medien ein. Ziel ist es einen kreativen Diskurs zu schaffen und sich über neue Trends auszutauschen. Experten, Designer und Kommunikationsprofis aus unterschiedlichen Disziplinen zeigen in fünf Panels zu Arbeitswelten, Business, Szenografie, Architektur und Genusswelten, wie aus der Summe der einzelnen Teile das „Gesamtkunstwerk“ räumlicher Kommunikation entstehen kann.

Business-Panel "Experiences Senses"
Das Panel "Experiences Senses" von Roman Passarge zeigt anhand herausragender Beispiele der räumlichen Kommunikation wie der Hamburger Elbphilharmonie und dem Restaurant LUXX in der Kunsthalle Mannheim, wie wir im Zeitalter der Digitalisierung gezielt alle Sinne ansprechen. Trotz zunehmender Digitalisierung ist die sinnliche Inszenierung von Produkten, Markenwelten und Geschäften aller Art – immer noch oder gerade deswegen – stark gefragt.

Neun Speaker, Gestalter und Praktiker berichten in zwei Case Studies über die Elbphilharmonie Hamburg und das Restaurant Luxx in der Kunsthalle Mannheim. Bei allen Veränderungen, gehen wir als reale Menschen mit allen unseren Sinnen durch die Welt und erleben diese "sinnlich": Gleich welche Aktivität wir verfolgen, wir sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken und denken. Das Erleben mit unseren Sinnen erfolgt dabei oft unbewusst - im Positiven wie im Negativen - und beeinflusst unsere Wahrnehmung und damit unser Wohlbefinden, unsere Entscheidungen und Handlungen.

Am Beispiel des Restaurants "LUXX" (Kunsthalle Mannheim) und des Konzertsaales der Elbphilharmonie Hamburg dieser Problematik:

Wie können alle unsere Sinne gezielt angesprochen werden?

Wie spielen die verschiedenen Sinne bei der Gestaltung von Räumen zusammen?

Und was braucht es auf Seiten der Auftraggeber und der verschiedenen Auftragnehmer, damit das Zusammenspiel der Beteiligten zu einem positiven sinnlichen Erleben des Gastes, Besuchers, Mitarbeiters oder Kunden führt?

Zumtobel, das die Lichtlösung der Elbphilharmonie entwickelt hat, beteiligt sich als Unterstützer des Kongresses "Raumwelten" mit Keynote-Speakern und Partnern am „Business“-Panel.

Konzertsaal der Elbphilharmonie:
Roland Hasenkopf, Geschäftsführer – Hasenkopf Industrie Manufaktur, Mehring
Philipp Loeper, Architekt, Büroinhaber – asdfg Architekten, Hamburg
Julian Lonsdale, Designer – Concept Engineering und Design, Zumtobel Group, Dornbirn
Detlef Tanz, Glasgestalter, Tüschenbroich

Restaurant LUXX:
Dr. Stephan N. Barthelmess, Kaufmännischer Leiter – Kunsthalle Mannheim
Joscha Brose, Interior/Product Designer, CEO – Joscha Brose Studio, Berlin
Artur Schuller, Gastronom, Inhaber – LUXX, Mannheim
Dipl. Kfm. Ingo B. Wessel, Inhaber – Ingo Wessel hospitality development, München

Teilnehmner aus Architektur, Design und Kommunikation sowie Medien besuchten den "Raumwelten" Lichtkongress im letzten Jahr. © Raumwelten

Die Elbphilharmonie Hamburg aus der Feder des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron steht direkt an der Elbe und lässt Alt und Neu verschmelzen. Das Bauwerk zählt zurecht zu den zehn besten Konzerthäusern weltweit.

Ausschlaggebend dafür ist vor allem auch die einmalige, überwältigende Akustik im »Großen Saal«. Durch das ideale Zusammenspiel von Raumgeometrie, Materialien und Oberflächenstruktur wird der Schall der Musik gezielt in jeden Winkel des Konzertsaals gestreut. Die einzigartige Innenraum-verkleidung, die "Weiße Haut", von der Hasenkopf Industrie Manufaktur aus 10.287 Unikaten für 6.000 m² individuell gefertigt, macht es möglich. Das Lichtkonzept von Zumtobel unterstreicht dabei die magische Ausstrahlung. Optisch herausragend ist die kunstvolle Lichtlösung im Konzertsaal: Zumtobel entwickelte in enger Zusammenarbeit mit Architekt Herzog & de Meuron unter der Federführung von Projektarchitekt Philipp Loeper, dem Lichtplanungsbüro Ulrike Brandi Licht in Hamburg und dem Glasgestalter Detlef Tanz, rund 1200 mundgeblasene Glaskugelleuchten, die wie lichtgefüllte Wasserblasen aus der wellenförmigen Akustikdecke auftauchen – eine Hommage an die sturmerprobte Elbe nebenan.

Eine weitere Sonderleuchte entwickelte Zumtobel speziell für das Foyer und die Garderobe vor dem Konzertsaal. Es handelt sich um eine Hybridleuchte mit handgefertigter Leuchtstoffröhre und einem RGB LED-Modul. © Zumtobel

kressÜber 40 hochkarätige Speaker diskutieren in weiteren Panels, Keynotes und Workshops die neuesten Trends in den Bereichen Szenografie, Architektur und Medien:

Panel 2: "Arbeitswelten"
Im zweiten Panel der Konferenz beschäftigt sich Kurator Veit Haug mit Sinnesansprache und Human Centered Design bei der Gestaltung neuer Arbeitswelten.

Panel 3: "Architektur"
Im Architektur-Panel "Raumsinn" kommt Kurator Tobias Wallisser auf die grundsätzlichste Aufgabe von Architektur zu sprechen – das Schaffen räumlicher Umgebungen, die nicht nur konstruktiv, sondern auch visuell, akustisch, taktil oder olfaktorisch gedacht werden müssen.

Panel 4: "Genusswelten"
Petra Kiedaisch untersucht in ihrem Panel zu Genusswelten, wie Hotels zu surrealen Spielplätzen, Weingüter zu Erlebnistempeln, Bars zu Instagram-Bühnen und Spas zu mythischen Orten mit radikaler Abkehr von jeglicher "Connectivity" werden.

Panel 5: "Szenografie"
Der Kurator Jean-Louis Vidière fordert in seinem Panel im Zusammenhang mit Virtual Reality, dass endlich "aus künstlich bitte künstlerisch" wird! Dementsprechend setzt er sich jenseits eines Tech-Optimismus mit den Möglichkeiten von VR, der Rolle der Stille als Faktor des Raumklangs und den Möglichkeiten von sinnlicher Inszenierung in Krankenhäusern auseinander.

Der "Raumwelten"-Kongress findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt. Mit dem Motto „Von Sinnen! Wie Kommunikation im Raum zu einem ganzheitlichen Erlebnis wird“ zeigen Experten, Gestalter und Kommunikationsprofis in den fünf Panels zu Arbeitswelten, Business, Szenografie, Architektur und Genusswelten, wie aus der Summe der einzelnen Teile das „Gesamtkunstwerk“ räumlicher Kommunikation entstehen kann – egal ob in der Hotelarchitektur, der Markenwelt, dem Bühnenbild, der Ausstellungsarchitektur, im öffentlichen Raum, am Arbeitsplatz oder im Krankenhaus.

 

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN zu RAUMWELTEN:
https://www.raum-welten.com/