Awards in Produktdesign und Kommunikation

Zumtobel erhält gleich dreimal den iF Design Award 2019

Zumtobel steht für Design. Nicht nur bei den Leuchten. Und das wurde auch dieses Jahr wieder mit dem iF Design Award belohnt – in gleich zwei Kategorien. Mit den Leuchten LINETIK und TEELA, die für den Einsatz in guter Architektur und anspruchsvollen Interieurs geschaffen sind, für das Produktdesign. Mit dem Zumtobel Group Geschäftsbericht 2017/18, der wie jedes Jahr von einem renommierten Gestalter kreiert wurde – dieses Mal vom New Yorker Designstudio Sagmeister & Walsh – für die Kommunikation.

Die Pendelleuchte LINETIK von Zumtobel ist kompromisslos: Maximaler Lichtkomfort trifft in Bezug auf Material- und Ressourcen-Einsatz auf asketischen Minimalismus. © Zumtobel

Der iF Design Award gilt als Gütesiegel für innovative Produkte mit hohem ästhetischen Anspruch und visionären Konzepten. Merkmale, die zum gestalterischen und technologischen Selbstverständnis von Zumtobel gehören. In den über sechs Jahrzehnten seiner Geschichte sind iF AWARD und Zumtobel durch regelmäßige Auszeichnungen verbunden. Allein im letzten Jahr erhielt der Leuchtenhersteller drei der begehrten Preise. Für die zwei Leuchten VAERO und ONDARIA sowie für den Brand-Imagefilm von Andreas Waldschütz zum Lichtforum, Zumtobels kreativem Showroom. 2019 gibt es erneut Grund zum Feiern: Der von der Grafikerin Jessica Walsh umgesetzte, künstlerische Geschäftsbericht wurde honoriert, ebenso wie die schlanke Office-Leuchte LINETIK und die limitierte Sonderedition TEELA. Aber nicht nur die Design-Auszeichnung haben die beiden sonst recht unterschiedlichen Leuchten gemeinsam. Beide Entwürfe stammen aus der Feder renommierter Designer und sind, genau wie der jährliche Geschäftsbericht der Zumtobel Group, beispielhaft für die konstante Kooperation von Zumtobel mit Architekten, Designern und Künstlern.

Zumtobels LINETIK. © Zumtobel

Ultraschlank auf ganzer Linie: Perfekte Arbeitsplatzbeleuchtung mit LINETIK

Das auffallendste Attribut von LINETIK ist die formale Zurückhaltung: Der Querschnitt des Korpus setzt mit gerade einmal 25 mal 25 Millimetern auf ein absolut schlankes Profil. Mit seiner eindrucksvollen Länge hingegen scheint der schlanke Lichtstab physikalische Gesetze außer Kraft zu setzen. Die von Zumtobel gemeinsam mit Simon Fisher und Matt Free von F Mark Ltd sowie Luke Smith-Wightman entwickelte Büroleuchte ist kompromisslos. Maximaler Lichtkomfort trifft in Bezug auf Material- und Ressourcen-Einsatz auf asketischen Minimalismus. Zwei Ausführungen bringen die elegante Linie in die Schwebe: Die Pendelleuchte macht die Lichtquelle über der Arbeitsfläche nahezu unsichtbar; die Stehleuchte mit ihrem weit herausragenden Leuchtenarm steht wie ein orthogonaler Winkel dezent im Raum.

Durch ihre außerordentliche Konstruktion kann LINETIK als Stehleuchte große Tische gleichmäßig erhellen, bei langen Arbeitsflächen können zwei Leuchten seitlich gegenübergestellt werden. Das macht sie zum innovativen Revoluzzer: Als Alternative zu festen Installationen reagiert LINETIK in der Standversion auf ungewöhnliche Raumgeometrien und hält Büros zeitgenössisch flexibel. Ob sie dabei mit ihrer absoluten Reduktion im Vordergrund steht, lässt sich gut über ihre farbliche Gestaltung steuern. Passend zur geometrischen Stringenz gibt es die Leuchten in Weiß und Schwarz. Bei der Pendelleuchte kann das Konverter-Gehäuse darüber hinaus an die Deckenfarbe angepasst werden. LINETIK bringt Licht in den Raum, während sich die Leuchte als Quelle des Lichts zurücknimmt. Stellvertretend für die Leuchtenfamilie wird nun die LINETIK-Pendelleuchte mit dem iF-Design Award 2019 ausgezeichnet.

Ein perfektes Gesamtpaket für besten Lichtkomfort am Arbeitsplatz - blendfrei und effizient: LINETIK. © zumtobel
Zumtobel the editions light TEELA. © Zumtobel

Eine schwebende Lichtskulptur: Atmosphärische Raumbeleuchtung mit TEELA

TEELA ist nicht nur durch ihren herausragendes Design-Entwurf exklusiv. Als Teil der the editions-Sonderkollektion ist sie ausschließlich in limitierter Auflage erhältlich und bringt eine individuelle Entstehungsgeschichte mit. Die Pendelleuchte ist zunächst als Lichtobjekt zu verstehen, ferner als Lichtwerkzeug zur physiologische Empfindung von Raumqualität. Mit ihren Spots und einer indirekt leuchtenden Textilmembran spricht sie beim Nutzer Emotionen auf verschiedenen Ebenen an. Ihr atmosphärisches Äußeres erhielt sie durch die unkonventionelle kreative Herangehensweise des bekannten Architekturbüros Delugan Meissl, das die TEELA gemeinsam mit Zumtobel entwickelt hat. Ausgehend von der Idee, Licht- und Akustikpaneele in einem Objekt zu bündeln, starteten sie ihren Kreationsprozess beim stofflichen Charakter, kamen zu einem schwebenden und homogen glühenden Lichtmodul und integrierten in die flexible Fläche schließlich beweglich gelagerte Spots. Allein durch ihre Gestalt lädt TEELA zur Auseinandersetzung ein – jede funktionale Interaktion wird zum sinnlichen Erlebnis. Die Neuausrichtung der Spots, die leicht aus der Lichtdecke herausragen, verändert dynamisch die Landschaft aus flexiblem Textil. Die Flächenbeleuchtung kann ebenfalls eingestellt werden. Je nach Situation lassen sich die Farbtemperatur und die Helligkeit dynamisch verändern. Mit ihrer bemerkenswerten Leichtigkeit ist TEELA eine ätherische Erscheinung. Und ist immer dann richtig, wenn es mehr sein soll als einfach nur Licht.

Allein durch ihre Erscheinung lädt die Pendelleuchte TEELA zur Auseinandersetzung ein – jede funktionale Interaktion wird zum sinnlichen Erlebnis. © Zumtobel

Eine visuelle Inszenierung des Lichts: der künstlerische Geschäftsbericht 2017/2018

Bei der Realisierung des seit 27 Jahren jährlich veröffentlichten, künstlerischen Geschäftsberichtes sucht Zumtobel sich traditionell Partner aus Architektur, Design und Kunst wie etwa Anish Kapoor, David Chipperfield, James Turell oder das schwedische Studio Snøhetta. Die Qualität der Autoren und ihrer Werke wird regelmäßig mit Buch- und Designpreisen honoriert. Mit Jessica Walsh von der New Yorker Agentur Sagmeister & Walsh wurde die letzte Ausgabe von einer Grafikerin realisiert – und 2019 gleich mit einem iF Award in der Kategorie Kommunikation gewürdigt. Walsh interpretierte das Buch als großformatigen Katalog mit beigelegte Kunstkartensammlung, der durch eine raffinierte Bindung zusammengehalten wird. Die 20 Karten laden mit individuellen visuellen und sozialkritischen Statements, humorvollen Reflexionen und typografischen Interpretationen zur Auseinandersetzung ein. Ein faszinierendes Werk, das für das Zusammenspiel von Licht, Schatten und Farbe einen individuellen Ausdruck findet.

Der künstlerische Geschäftsbericht der Zumtobel Group 2017/18, gestaltet vom New Yorker Designstudio Sagmeister & Walsh, erhält den iF Design Award 2019. © Zumtobel