Deutscher Lichtdesign-Preis 2019

Drei Nominierungen mit Zumtobel Lichtlösungen

In der Kategorie Büro/Verwaltung ist das Wiener Projekt "Post am Rochus" von Lichtdesigner Christian Ploderer, in der Kategorie Museen das Berliner „Futurium“ von realities:united und in der Kategorie Bildung das Schweizer Projekt „Neue Campus Fachhochschule Nordwestschweiz“ der Lichtplaner Reflexion AG nominiert.

Drei außergewöhnliche Lösungen in drei Kategorien aus drei Ländern. Am 16. Mai 2019 findet die Verleihung des Deutschen Lichtdesign-Preises 2019 in Wuppertal statt. 

Post am Rochus Wien - Kategorie Büro / Verwaltung ©Zumtobel / Lukas Schaller
Futurium Berlin - Kategorie Museen ©Zumtobel / Lukas Schaller
Neuer Campus Fachhochschule Nordwestschweiz - Kategorie Bildung © Zumtobel

In die Endrunde sind 34 Beleuchtungslösungen vorgedrungen in elf Kategorien sowie vier Anwärter für den Nachwuchspreis. Besonders viele Wettbewerbsteilnahmen unter den insgesamt etwa 140 Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden in der Kategorie Kulturbauten verzeichnet.

Mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis, der sich als Indikator für herausragende Beleuchtungslösungen im deutschsprachigen Raum etabliert hat und 2019 zum neunten Mal verliehen wird, wollen die Veranstalter der professionellen Beleuchtung von Projekten – als ein wesentliches Modul für die Qualität der gebauten Umwelt – öffentliche Wertschätzung verleihen. Unabhängig von der Größe des Bauvorhabens setzen Architekten im Bereich der Beleuchtung heute zunehmend auf die Unterstützung von Lichtdesignern, die ihr technisches, wahrnehmungspsychologisches und gestalterisches Wissen in die Anforderungen an die Beleuchtung einbringen. 

Post am Rochus – Ähnlich den zurückgesetzten und entblendeten Strahlern in der Shopping-Mall, verschwinden die Downlights wie "unsichtbare Leuchten" hinter dem Deckenraster der Bürogänge. ©Zumtobel

Post am Rochus Wien - Kategorie Büro / Verwaltung 

Die Lichtlösung von Christian Ploderer in Kooperation mit Zumtobel unterstreicht die zeitgemäße Architektur der neuen Post am Rochus im dritten Bezirk, einem der lebendigsten Viertel Wiens. Das Lichtkonzept steht dabei in perfektem Einklang mit der Architektur von Schenker Salvi Weber mit feld72 – optimal abgestimmt auf Mensch, Raum und Tätigkeit. Entstanden sind Büro- und Serviceflächen, die sich progressiv und zeitgemäß präsentieren, ohne dabei den Charme des Gebäudes zu verlieren. Ein gelungener Spagat, der bereits mit dem ersten Preis des AIT AWARD in der Kategorie „Büro und Verwaltung“ prämiert wurde.

Mehr über das Projekt unter Tradition und Moderne im Einklang.

Futurium – Downlights, die in den Gussglas-Fassadenkassetten des Vordachs integriert sind, setzen die Beleuchtung im Außenraum fort. Dadurch ist die gesamte Decke zu einer durchgehenden interaktiven Lichtmatrix miteinander verbunden. ©Zumtobel

Futurium Berlin - Kategorie Museen

Das Futurium in Berlin, das sich als „Haus der Zukunft“ versteht, agiert als visionäre Zukunftsbühne, Zukunftsmuseum, Zukunftslabor und Zukunftsforum zugleich. Architektonisch bildet das Futurium eine besondere Ergänzung des Berliner Regierungsviertels. Skulpturale Formen treffen in dem Entwurf der Architekten Richter und Musikowski auf Offenheit und Zugänglichkeit. Als kontinuierlicher Berater von realities:united, einem Berliner Studio für Kunst und Architektur, welches mit der Lichtplanung des gesamten Gebäudes beauftragt wurde, entwickelte Zumtobel gleich drei Sonderlichtlösungen.

Mehr über das Projekt unter Zumtobel beleuchtet die Zukunft.

 

FH Muttenz – Die rampenartigen, fast drei Meter breiten Treppen stehen im Mittelpunkt der Architektur. Geradezu skulptural durchkreuzen sie das Atrium. ©Zumtobel

Neuer Campus Fachhochschule Nordwestschweiz - Kategorie Bildung

Der Neubau des FHNW Campus Muttenz, nominiert in der Kategorie Bildung, ist ein schlichter und zugleich monumentaler Bau für Bildung und Forschung, den das Schweizer Architekturbüro pool Architekten entworfen hat. Für dieses außergewöhnliche Bauwerk entwickelten die Lichtplaner von Reflexion mit Zumtobel die Leuchte FREELINE.
„Die Architektur des Neubaus ist überaus stringent und hat eine starke grafische Qualität“, so Thomas Mika, Geschäftsführer von Reflexion und verantwortlich für das Lichtkonzept des Hochschulbaus. „Also entschieden wir uns, sämtliche Leuchten weitestgehend in die Bauteile zu integrieren.

Mehr über das Projekt unter Dreizehn Kilometer Licht für die Wissenschaft.