DesignDialog mit Harald Gründl und Peter Keill

Podiumsdiskussion im designforum Vorarlberg | AT

Spannende Gespräche und inspirierende Diskussionen! Der Designpartner von EOOS Harald Gründl und Produktmanager Peter John Keill geben Einblicke in Ihre langjährige Zusammenarbeit. Die Podiumsdiskussion findet am 16. Mai 2019 im designforum Vorarlberg statt.

© designforum Vorarlberg

Der DesignDialog ist ein öffentlich geführter Dialog zwischen DesignerInnen und ihren AuftraggeberInnen und bietet Einblicke in deren Zusammenarbeit: vom ersten Kontakt bis zum fortlaufenden, konstruktiven Teamwork. Sie reden über gemeinsame Erfolge, aber auch Herausforderungen in der gemeinsamen Arbeit. Über die Achterbahnfahrt von Briefings, Abstimmungsgesprächen, Präsentationen und Umsetzungsschritten. Anschließend folgt der Austausch mit den ZuhörerInnen: ein idealer Rahmen, um ganz konkret zu erfahren, wie Designprozesse in Unternehmen umgesetzt werden und wie durch die Zusammenarbeit mit Designschaffenden konkrete Aufgabenstellungen im Unternehmen gelöst werden können.

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Harald Gründl:

„Im Laufe der vergangenen 10 Jahre hat EOOS zahlreiche Produkte gemeinsam mit Zumtobel entwickelt. In diese Zeit fällt auch eine Revolution in der Leuchtenbranche: die LED Technologie. Gemeinsam haben wir diesen Technologiewandel in Produkte übersetzt und immer mehr Wissen und Vertrauen aufgebaut. Die nächste Revolution steht allerdings schon bevor, nämlich der Paradigmenwechsel von der linearen in die Kreislaufwirtschaft. Eine Herausforderung, die sich für Hersteller, Designer, Konsumenten und Politik gleichermaßen stellt.“

Harald Gründl, 1967 in Wien geboren, gründete mit Martin Bergmann nach seinem Studium an der Universität für angewandte Kunst im Jahr 1995 in Wien EOOS. Das mehrfach ausgezeichnete internationale Designstudio zählt Brands wie Adidas, Alessi, Armani, bulthaup, Walter Knoll, LAUFEN, Herman Miller, Zumtobel u.v.a.m. zu seinen Kunden. Seit mehreren Jahren widmet sich EOOS auch Projekten im Social und Sustainable Design. EOOS betrachtet Design als poetische Disziplin, die sich im Spannungsfeld zwischen Archaik und High-Tech bewegt. Im Rahmen der Poetischen Analyse werden Rituale, Mythen und intuitive Bilder als Ausgangspunkt für Entwurfsprozesse erforscht.

Als Leiter des IDRV-Institute of Design Research Vienna beschäftigt sich Harald Gründl mit Strategien des Sustainable Designs. Kürzlich erschienen ist in Kooperation mit designaustria der Guide „Circular Design. Strategien für eine nachhaltige Entwicklung.“

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Peter Keill

„EOOS und Zumtobel verbindet zusammen eine langjährige und spannende Reise. In zahlreichen Entwicklungsprojekten – häufig an vordersten Stelle der disruptivsten Phasen der Lichtgeschichte – haben wir gemeinsam die unterschiedlichsten Designaufgaben gelöst. In dieser Zeit ist eine besondere Beziehung entstanden, die uns ermöglicht, über einzelne Produkte oder Lichtlösungen hinauszudenken und ganzheitlichere Ideen im Kontext der Anwendung und der gesellschaftlichen Bedürfnisse zu entwickeln.“

Peter John Keill, 1971 in Großbritannien geboren, hat bereits während seines Studiums in London damit begonnen, sich durch ein Stipendium von Thorn Lighting mit dem Thema Licht und Leuchtendesign zu beschäftigen. Über verschiedene Stationen im Produktmanagement, Marketing und in der Produktentwicklung für namhafte Licht- & Gebäudetechnikhersteller kam er im Jahr 2000 zu Zumtobel und hat sich dort bereits sehr frühzeitig mit den Paradigmenwechseln der LED-Technologie und der Digitalisierung des Lichts befasst. Heute leitet er die Abteilung Global Application & Product Management für das Segment Retail & Architectural Lighting der Zumtobel Group.

Alle Lichtinstrumente des Systems verschwinden im Lichtkanal: Übrig bleibt nur das pure Licht. © Zumtobel

SUPERSYSTEM integral collection

Mit EOOS verbindet Zumtobel eine über Jahre hinweg andauernde Partnerschaft. Zuletzt wurde die SUPERSYSTEM integral collection von EOOS entworfen, die Lichtplanern ein Werkzeug für exzellente Lichttechnik an die Hand gibt. Die SUPERSYSTEM integral collection ist darauf ausgerichtet, die Lichtquelle nahezu unsichtbar zu machen.

Das Ergebnis ist einmalig – Licht wie Magie. Dazu gemacht, Atmosphäre zu schaffen. In der Praxis – ob in Museum, Arbeitsumgebung oder Showroom – muss Licht unzählige Aufgaben erfüllen: vom Spot bis zur indirekten Raumbeleuchtung. Wo sonst mehrere Lichtlösungen herhalten, kann nun SUPERSYSTEM integral collection die Lösung sein. Auch bestehende Stromschienen können neu adaptiert werden. Zum Produktportfolio gehören die dreh- und schwenkbare Akzentbeleuchtung, lineare kardanische Leuchten, Einbauleuchten für die horizontale Beleuchtung und eine vertikale Beleuchtung mit Wandflutung. Alle Lichtinstrumente des Systems verschwinden im Lichtkanal: Übrig bleibt nur das pure Licht. 

Alle Lichtinstrumente des Systems verschwinden im Lichtkanal: Übrig bleibt nur das pure Licht. © Zumtobel