Museum Dainese

Neues Museum mit dem Namen DAR und das Bürogebäude LD 72 SRL in der Via dell‘Economia in Vicenza West ins Leben gerufen.

Wie hört sich Nervenkitzel an? Und welche Farbe hat er? Das ist schwer zu definieren und kompliziert zu beschreiben: Es kann bedeuten, auf zwei Rädern schnell zu fahren oder mit Skiern an den Füßen einen Berg hinunterzurasen. Den Weltraum zu erforschen. Das Austesten der Grenzen, die der Mensch seit jeher versucht hat, auf vielfältige Art und Weise auszuloten, hat etwas Sagenumwobenes und Geheimnisvolles an sich. Es gibt da jemanden, der dafür gesorgt hat, dass dieser Wunsch Gestalt angenommen hat, und zwar in Form von Schutzbekleidung. Denn die Idee von Lino Dainese, die vor knapp 50 Jahren entstanden ist, bestand eben darin, Schutzkleidung für die modernen Helden der Schnelligkeit zu entwerfen, die bei ihren Wettkämpfen zum Einsatz kommen können. Das Angebot reicht vom Motorradsport, über Mountainbike bis hin zu Wintersport und streift sogar den Bereich Weltraummissionen.

Foto:Michele Girardi

Mit Dainese verbindet man unweigerlich die Anzüge der Motorradfahrer bei der Motorrad-Weltmeisterschaft, welche die Geschichte des Motorsports geprägt haben. Es handelt sich um eine der bekanntesten italienischen Marken, die mit einer Sportart in Verbindung gebracht werden. Eine Geschichte, deren Beginn auf das Jahr 1972 zurückgeht und hunderte Sportler bei ihren Unternehmungen begleitet hat. Wahre Meisterwerke im Bereich Ausrüstung und ein Mix aus Design und Technologie sind das Ergebnis von Forschung und Experimenten.

Foto:Michele Girardi

Im DAR, dem Dainese Archiv, hat die Öffentlichkeit die Möglichkeit, authentische Stücke der Sportgeschichte und andere Stücke, die wie wertvolle Reliquien verwahrt werden, zu bestaunen. De facto handelt es sich um ein Museum, das von Dainese Archiv genannt wurde. Dieses wartet mit multimedialen und multisensorischen Erlebnissen auf, mithilfe derer man die Technologien und Innovationen, die den Fortschritt in den Bereichen Design, Sicherheit und sportliche Leistungen vorangetrieben haben, selbst testen und mit eigenen Augen sehen kann.

Foto:Michele Girardi

Spitzenleistungen und die Suche nach innovativen Leistungen haben dazu geführt, dass zwischen Dainese und Zumtobel eine natürliche und untrennbare Verbindung entstanden ist. So wurde das neue Museum mit dem Namen DAR und das Bürogebäude LD 72 SRL in der Via dell'Economia in Vicenza West ins Leben gerufen.

Foto:Michele Girardi

Das DAR entstand auf einer 830 m² großen Fläche in einem alten Lager in der Nähe des Dainese-Shops in Vicenza West. Es handelt sich um eine moderne und innovative Inszenierung, im Rahmen derer Fans wortwörtlich in die Geschichte und die Entwicklung von Dainese und des Sports in 19 dynamischen und spannenden Bereichen eintauchen können.

Foto:Michele Girardi

Die Beleuchtung eines so beeindruckenden und faszinierenden Raums war für Zumtobel eine spannende Herausforderung. Das Unternehmen hat dabei das Augenmerk auf die Akzentbeleuchtung gelegt. Dabei kommen vor allem zwei Produkte zum Einsatz: Vivo und SuperSystem II. Die Produkte umfassen Helme, Anzüge, Erklärungstafeln und Monitore: Es handelt sich also um einen lebendigen und pulsierenden Raum. Der spannendste Bereich ist zweifelsohne der Bereich mit dem Namen "Wald aus Anzügen": 400 gebrauchte, abgenutzte und zerschlissene Anzüge von Rennfahrern, allen voran die Anzüge von Valentino Rossi, sind dort ausgestellt.

Foto:Michele Girardi

Der Raum ist also in der Tat lebendig. So wie auch die Strahler von Zumtobel, die auf dreiphasigen Schienen von Dali installiert werden können. Die verbesserten optischen Systeme sorgen für eine homogene und präzise Verteilung der hochwertigen LED-Module mit perfekt kalibrierten Linsen. Vivo M930 sind LED-Strahler mit stabilisierter Farbtemperatur (3-4000 K), die für eine effiziente und leistungsstarke Akzentbeleuchtung optimiert wurde, um alle Gegenstände, die beleuchtet werden sollen, zur Geltung bringen zu können. Die Farbwiedergabe ist hervorragend (RA > 90); der Lichtstrom beträgt 2100-3300 lm.

Foto:Michele Girardi

Zumtobel hat zudem ein weiteres erstklassiges Produkt eingesetzt: SuperSystem II. Ein multifunktionales LED-Lichtwerkzeug, das für eine exzellente, flexible und effiziente Lichtqualität steht. Diese Strahler wurden eigens entwickelt, um eine komplexe Lichttechnik, die beispielsweise in Museen oder Kunstgalerien erforderlich ist, bereitstellen zu können. Die Kombination aus LED-Panels, Linsen und Folien sorgt für eine gleichmäßige und konzentrierte Verteilung, weiche Übergänge und dafür, dass eine Zerstreuung des Lichtkegels vermieden wird. Eine hohe Farbwiedergabe > 90, eine Farbtemperatur von 3000 K (LED930: warm) oder 4000 K (LED940: neutral) mit einem Lichtstrom pro Strahlerkopf bis zu 145 lm (3,3 W) oder 350 lm (5 W). Das Ergebnis kann sich sehen lassen und zeugt von allerhöchster Qualität.

Foto:Michele Girardi

Die Arbeit von Zumtobel erstreckte sich, wie bereits erwähnt, auch auf das Bürogebäude aus den 50er-Jahren, das neben dem Cubo Nero von Dainese emporragt und zusammen mit der Gesellschaft LD72 im D-Air-Lab umstrukturiert wurde. Für die Beleuchtung dieser Räume wurden drei Produkte eingesetzt: Lincor, Ondaria und Onlite Resclite. Bei Lincor handelt es sich um eine LED-Pendelleuchte mit direktem und indirektem Licht, die über ein kompaktes Aluminiumgehäuse verfügt. Das optische System besticht durch energiesparende LED-Module mit Blendbegrenzung (L65 < 1500 cd/m², 65° in alle Richtungen). Bei Ondaria handelt es sich um eine LED-Flächenleuchte, die zur Steigerung des Wohlbefindens beiträgt und die Räume größer und geräumiger wirken lässt. Mit ihrer runden und harmonischen Form passen sie sich hervorragend an den Raum an, in dem sie installiert werden. Schließlich gibt es dann noch die Sicherheitsleuchten Onlite Resclite, die minimalistisches Design mit den höchsten technischen Standards vereinen.